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Project: In-Ear-Monitoring

Folgendes Problem hatte bestimmt jede Band schon einmal in ihrer Bandgeschichte erlebt: Alles ist soweit verkabelt, zeitlich passt nur noch ein Linecheck ins Programm und der komplette Monitorsound ist nicht richtig angepasst. Dazu noch ein (oder auch mal kein Techniker), der nach drei lauten Bands in einer kleinen stickigen Location keine Lust mehr hat, auf die Wünsche der Band einzugehen.

"Ich hör mich überhaupt nicht!", "Bitte weniger vom Bass, der dröhnt so" oder "Meine Gitarre lauter. VIEL LAUTER" sind so einige Sätze, die bekannt vorkommen sollten.

Irgendwann war uns das zu doof. Eine andere Lösung musste her, aufbauen, einstöpseln, loslegen. Quasi Plug-and-Play.
Zusätzlich hörten wir den Gesang mit unserer brüchigen Anlage im Proberaum überhaupt nicht.

Also entschieden wir uns, unseren eigenen fertigen Monitormix haben zu wollen. Die Grundvorraussetzungen sind abgedeckt, beide Verstärker haben einen Emulated Line-Out, sodass man nicht auf ein Gitarrenmikrofon angewiesen ist und immer als positiven Nebeneffekt immer das gleiche Signal bekommt, egal wie Laut der Amp ist.

Das alte Mischpult genommen, Base und Snare mikrofoniert, Gitarren und Bass ins Mischpult und ab gings. Das Proof of Concept durch den Kopfhörerout war vielversprechend. Noch am selben Abend flatterte die Rechnung von Thomann über drei Funksender und diverses Zubehör ins Haus.

Um nämlich Live keinen zweiten Mikrofonweg aufzubauen, führen wir die Signale über einen Splitter einmal in unser Mischpult und dann über eine Patchbay weiter zum FOH.
Das alles in ein Rack verpackt, kommt dem Plug&Play schon sehr nahe.

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